Die Sammelstiftung Vita erzielte 2024 eine provisorische Netto-Performance von 6,6 Prozent. Den grössten Renditebeitrag lieferten die ausländischen Aktien – insbesondere die Aktien USA, die eine starke Performance erzielten. Doch auch Obligationen, Immobilien, Infrastruktur und alternative Anlagen steuerten zum positiven Jahresergebnis bei.
Die Sammelstiftung Vita setzt auf eine breit diversifizierte und auf langfristige Stabilität ausgerichtete Anlagestrategie. Sie überprüft regelmässig ihre strategische Asset-Allokation und passt diese bei Bedarf an. 2025 erhöht sie die Investitionen in ausländische Aktien sowie Infrastrukturanlagen und reduziert den Anteil der Obligationen in Fremdwährungen.
Indikativer Deckungsgrad von 111,7 Prozent
Die Anlageperformance wirkte sich positiv auf den Deckungsgrad aus. Per 31. Dezember 2024 belief sich dieser indikativ auf 111,7 Prozent. «So konnten wir unsere Wertschwankungsreserven weiter ausbauen und die Stabilität der Stiftung nochmals stärken», sagt Werner Wüthrich, Geschäftsführer der Sammelstiftung Vita. Mit Wertschwankungsreserven werden Wertverluste ausgeglichen, die sich aufgrund einer ungünstigen Entwicklung an den Kapitalmärkten ergeben.
Der Wirtschaftsausblick für 2025 zeigt ein gemischtes Bild: Während Chancen durch technologische Innovationen entstehen, bleiben Risiken durch geopolitische Instabilitäten wie auch Herausforderungen beim Klimaschutz bestehen. Die neue Regierung in den USA sowie politische Unsicherheiten in mehreren europäischen Ländern könnten für Marktvolatilitäten sorgen.